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Was machen drei bekannte, zeitgenössische Schriftsteller:innen 2021 auf der Wartburg und was hat das mit Luthers Bibelübersetzung zu tun?

Storytime: Auf dem Rückweg vom Reichstag in Worms wurde Martin Luther „entführt“ und als „Junker Jörg“ auf der Wartburg versteckt. Dort übersetzte er in seiner Studierstube hoch über Eisenach im Winter 1521/1522 innerhalb weniger Wochen das Neue Testament ins Deutsche.

Das ist 500 Jahre her und seitdem hat keine andere Übersetzung die deutsche Sprache und Literatur so geprägt wie die Lutherbibel. Die Lutherbibel ist sprachlich ausgesprochen gelungen.

2021 haben drei SchriftstellerInnen ein Experiment gewagt: Nacheinander sind die Eichendorff Preisträgerin Iris Wolff, der Heinrich-Mann-Preisträger Uwe Kolbe und der Adelbert-von-Chamisso-Preisträger Senthuran Varatharajah für vier Wochen auf die Wartburg eingezogen. Wie Luther damals haben Sie in einer Schreibstube mit Aussicht gesessen und sich mit Luthers Bibelübersetzung auseinandergesetzt.

Auf Instagram und Facebook haben wir sie dabei begleitet und ihre Eindrücke geteilt.

Besonders die fotografischen Fundstücke von Uwe Kolbe und Iris Wolff haben regelmäßig Einblick in ihren Tag gegeben, während Senthuran Varatharajah vom Himmel hoch oben auf der Wartburg eingenommen und überwältigt war.

Die Bilder, die die SchriftstellerInnnen während ihrer Zeit gemacht haben, finden Sie hier:

Das Wartburg-Experiment 2021

Wir stellen Ihnen die drei SchriftstellerInnen Iris Wolff, Uwe Kolbe und Senthuran Varatharajah vor und zeigen ihre Eindrücke aus ihrer Zeit auf der Wartburg.

Das Wartburg-Experiment 2022

500 Jahre Bibelübersetzung: Das ist ein großer Anlass, dem sich auch das Wartburg-Experiment widmet. Der Wettbewerb "Bibel reloaded", das Schreib-Labor und die Podiumsdebatte lassen Luthers Bibelübersetzung ins Hier und Jetzt treten.


Das Wartburg-Experiment wird realisiert von der Internationalen Martin Luther Stiftung und der Deutschen Bibelgesellschaft in Medienpartnerschaft mit dem Gemeinschaftswerk Evangelische Publizistik. Das Wartburg-Experiment wird gefördert durch Mittel des Landes Thüringen.